VOETZ . NET http://www.voetz.net Hier bloggt der Andreas Mon, 03 Feb 2014 19:36:27 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.8.1 Urteil vom Landericht Köln AZ 14 O 427/13 zum Urheberrecht bei Bildern – ein Kommentar http://www.voetz.net/internet/urteil-vom-landericht-koeln-az-14-o-42713-zum-urheberrecht-bei-bildern-ein-kommentar/ http://www.voetz.net/internet/urteil-vom-landericht-koeln-az-14-o-42713-zum-urheberrecht-bei-bildern-ein-kommentar/#comments Mon, 03 Feb 2014 19:15:42 +0000 http://www.voetz.net/?p=8130 Nicht abmahnfähiges Bild

Nicht abmahnfähiges Bild

Heute wurde laut dem Bestatterweblog vor dem Landgericht Köln ein Urteil gefällt, welches meiner Meinung nach jeder Beschreibung spottet. Unter dem Aktenzeichen AZ 14 O 427/13 entschied es, dass ein Bild abmahnfähig und es dem Urheberrecht zuwider ist, wenn sich dieses über eine eigene URL aufrufen lässt. Dies gilt auch dann, wenn alle weiteren Lizenzbestimmungen eingehalten wurden, wie zum Beispiel der Vermerk mit Angabe des Urhebers unter dem Bild im Rahmen des Artikels.

Dummerweise nutzen fast alle Webseiten diese Technik, ist die URL doch notwendig, um das Bild in den Artikel einzubinden. Auf dem Bestatterweblog (toller Name nebenbei), häufen sich sich die ungläubigen Kommentare, die ich voll und ganz nachvollziehen kann. In seinem Beitrag geht der Autor, Peter Wilhelm, auch auf mögliche Alternativen der Kennzeichnung ein, die aber allesamt unsicher sein dürften und weitere Urheberrechtsverletzungen, wie das nachträgliche Bearbeiten von geschützten Bildern, nach sich ziehen können.

Ich selbst wurde auch schon wegen einer solchen Urheberrechtsverletzung abgemahnt, wie ich zugeben muss, zurecht. Blauäugig hatte ich mich damals der Google Bildersuche bedient und das Bild als Titelbild einer einzelnen Seite verwendet. Daraus habe ich gelernt und nutzte seitdem eigene Bilder, oder solche aus Bilddatenbanken wie Pixelio oder AboutPixel. In dem vorliegenden Fall handelt es sich allerdings um einen Fotografen, der seine Werke bei Pixelio angeboten hatte. Eine kurze Recherche nach seinem Namen (den man in den Kommentaren beim Bestatterweblog lesen kann), brachte erstaunlich viele Ergebnisse in Sachen Abmahnung.

Mein Fazit für mich: Ich sehe zu, dass ich mich nicht mehr solcher Quellen bediene, sondern nutze eigene Bilder oder die von befreundeten Fotografen, wie Jörg Voss, der mir freundlicher Weise die Nutzung einiger seiner Werke gestattet.

Übrigens sollte man nicht nur bei Bildern vorsichtig sein. Mein jüngster “Fall” betraf ein Zitat eines recht unbekannten Autors, für welches ich nun (wahrscheinlich auch Dank Quellenangabe und somit leichterer Suche) 1400 Euro berappen darf. Wenn das so weiter geht, müssen Künstler und solche, die sich dafür halten, bald Flaschen sammeln, weil niemend mehr ihre Werke im Internet erwähnen und somit bekannt machen wird.

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Avantree Hive Bluetooth Headset – Viel Kopfhörer für wenig Geld http://www.voetz.net/internet/tests/avantree-hive-bluetooth-headset-viel-kopfhoerer-fuer-wenig-geld/ http://www.voetz.net/internet/tests/avantree-hive-bluetooth-headset-viel-kopfhoerer-fuer-wenig-geld/#comments Sun, 24 Nov 2013 12:56:15 +0000 http://www.voetz.net/?p=8092 Avatree Hive Bluetooth Headset

Bluetooth ist In. Zumindest setzen immer mehr Zubehör auf diesen Standard zur drahtlosen Übertragung. Auch das Avantree Hive Bluetooth Headset will uns so den mobilen Musikgenuss ermöglichen. Wie es sich dabei schlägt, erfahrt ihr in meinem Testbericht.

Sein wir mal ehrlich. Viele von uns besitzen eines dieser typischen Bluetooh Headsets, die man ins / hinters Ohr steckt. Doch wie oft telefonieren wir wirklich? Bei mir ist es nicht so viel. Ich nutze mein Smartphone eher zum Videos schauen oder Musik hören. Da hadert man dann oft mit dem Kabel der Kopfhörer und gerade im Winter weiß man nicht, wohin damit. Es baumelt mal hin und mal her und im Endeffekt stört es. Das Ende vom Lied ist, dass man lieber doch nicht hört, oder es wie manch ein Jugendlicher macht: Man beschallt seine Umgebung. Eine Alternative sind Bluetooth Stereo Headsets. Ich besitze unter anderem eines von Jabra. Da baumelt dann um meinen Hals eine “Hundemarke”, die, oh Wunder, per Kabel mit den In-Ear Kopfhörern verbunden ist. Wenn ich ein Lied weiter springen will, hole ich das Ding dann unter meiner Jacke hervor, oder nehme dann gleich doch das Handy in die Hand. Auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Warum also nicht die Klassischen On-Ear-Kopfhörer nehmen, die sind sowieso wieder in Mode. Beats by DrDre sei dank. Hierin ist genug Platz für Akku und Technik und man kann getrost auf Kabelwirrwar, egal welcher Art, verzichten. Für meinen Test hat mir MobileFun.de das Avatree Hive zur Verfügung gestellt. Mit etwas über 35,00 Euro gehört es zu den günstigeren Headsets auf dem sonst fast unüberschaubaren Markt.

DSCN5574Was ist drin im Karton

Das Avatree Hive Stero Bluetooh Headset kommt mit einem überschaubaren Zubehörangebot. Neben den Kopfhörern befinden sich nur noch ein USB auf Klinke Kabel, zum Laden der Kopfhörer und ein Klinke zu Klinke Kabel dabei, um das Hive an das Endgerät anzuschließen, sollte es über kein Bluetooth verfügen, oder der Akku die Grätsche machen. Wichtig für die erste Inbetriebnahme ist natürlich noch die Kurzbedienungsanleitung, die einem verrät, wie man das Avatree Hive Stereo Bluetooth Headset mit den Gegengeräten koppelt.

Tragekomfort bedingt vorhanden

Durch die doch relativ kleinen Ohrmuscheln, mit einem Durchmesser von nur 6,5 Zentimetern, liegt der Kopfhörer, zumindest bei mir, auf dem Ohr auf. Dies macht sich leider nach einiger Zeit bemerkbar und nach einer 4-stündigen YouTube Musik Video Session brauchten meine Ohren einige Zeit, sich wieder zu erholen. Dennoch fällt das geringe Gewicht von 180 Gramm kaum auf. Im täglichen Einsatz sollte es nicht stören, meist haben wir die Kopfhörer ja nicht so lange auf.

Die Soundqualität

Der wohl wichtigste Punkt ist bei einem Kopfhörer die Tonqualität. Diese ist beim Avantree Hive durchaus akzeptabel. Man darf bei einem Kopfhörer für knappe 40 Euro, der dazu noch über Bluetooth verfügt, nicht von absolut klaren Höhen und hammermäßigen Bässen ausgehen, doch hat mich die Klangqualität angenehm überrascht. Meine Jabra Street In-Ear Hörer klingen bei fast dem doppelten Preis kaum besser. Vieles lässt sich an den heutigen Smartphones und auch am Rechner ja eh mit dem Equalizer wieder rausholen.

Der Akku

Gerade bei kabellosen Geräten ist die Akkulaufzeit extrem wichtig. Trotz des mitgelieferten “Notkabels” möchte man doch lieber darauf verzichten und seinen Musikgenuss lange Zeit ohne genießen. Angegeben ist das Avantree Hive mit bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit, die ich im Test voll und ganz bestätigen kann. 16 Stunden sollten auf jeden Fall erreichbar sein, manchmal konnte ich sogar 19 Stunden heraus holen. Das mag unter anderem an den ungenutzten Zeiten zwischen den Ladevorgängen gelegen haben.

Die Ladezeit ist über den USB-Port des Rechners leider gefühlt unendlich lang. Daher empfiehlt es sich, das Netzteil seines Smartphones dazu zu missbrauchen, da das Avantree Hive ohne ausgeliefert wird. Beim geneigten Technik Haushalt sollte dies jedoch kein Problem darstellen.

Avantree Hive Bluetooth Headset - BedienungselementeDie Bedienung

Wenn man schon Kabellos unterwegs ist, möchte man ungern ständig das Handy rausholen, um einen Titel zu wählen oder die Lautstärke zu ändern. Das Avatree Hive Bluetooth Stereo Headset bietet dafür und zur Rufannahme Tasten an der rechten Hörermuschel an. Diese sind relativ gut erreichbar, aber nicht so sehr erfühlbar. Zwischen beiden Tasten befindet sich eine kleine Erhöhung, die die Trennung signalisiert. Trotzdem sollte man sich vorher gut gemerkt haben, ob der Play / Pause Knopf nun vor oder hinter diesem Punkt ist. Die Lautstärke lässt sich mit einem Wippschalter am unteren Ende regeln, der durch antippen auch für den Sprung zum nächsten Titel zuständig ist.

In Verbindung bleiben

Das Avatree Bluetooth Stereo Headset verfügt über den V2.1 +EDR Standard, welcher es proplemlos mit jedem Bluetooth-fähigen Gerät verbinden lässt. Ich habe dieses mit dem Nexus 4, dem LG L9 und meinem PC mithilfe eines Bluetooth Dongles ausprobiert. In letzterem Fall war es mir Möglich, aus dem Büro bis auf den Balkon hinaus zu gehen, der durch zwei Wände von meinem PC getrennt ist. Erst da beginnt die Verbindung ein wenig instabil zu werden. Für die Küchenarbeit ist das Avatree Hive also gut geeignet, denn mit Musik läuft der Abwasch gleich doppelt so gut, oder?

Auch die Freisprechfunktion ist nutzbar, wenn auch qualitativ nicht überragend. Dies liegt vornehmlich daran, dass das Mikrofon, bautechnisch bedingt, weiter vom Mund des Sprechers entfernt ist, als es bei den üblichen In-Ear Geräten der Fall ist. Für ein kurzes Telefonat, reicht es allerdings voll und ganz aus.

Mein Fazit

Das Preis- Leistungsverhältnis ist beim Avantree Hive Bluetooth Stereo Headset voll und ganz positiv zu bewerten. Die kleinen Dinge, wie die unannehmlichkeiten nach langem tragen, fallen beim Gesamtfazit kaum ins Gewicht. Wer sich also so richtig von Kabeln lösen will, ist mit diesem Kopfhörer von MobileFun.de gut bedient.

Avatree Hive Bluetooth Headset © Andreas Voetz Avantree Hive Bluetooth Headset - Bedienungselemente DSCN5597 DSCN5574 ]]>
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The Huffington Post – eine Geschichte voller Missverständnisse http://www.voetz.net/internet/the-huffington-post-geschichte-voller-misverstaendnisse/ http://www.voetz.net/internet/the-huffington-post-geschichte-voller-misverstaendnisse/#comments Sun, 13 Oct 2013 15:28:25 +0000 http://www.voetz.net/?p=8056 HuffPostTitel

Die Werbetexter für Frauenhygiene mögen es mir verzeihen, dass ich mir ihren Spruch entliehen habe, doch genauso sehe ich die Geschichte mit der Huffington Post. Seit dem 10.10.2013 ist diese neue Seite nun online und selten hat ein Portal die Gemüter mehr gespalten.

Ausbeuter rufen die einen, Reichweite die anderen. Gerade auf Facebook tragen Befürworter und Gegner zum Teil heftige Kämpfe aus, die auch nicht vor persönlichen Beleidigungen zurück schrecken. Von Lügnern ist die Rede, von Sklaven und von C Promis, die nicht mal das Dschungelcamp haben will.

Sicher ist nur eines: The Huffington Post hat sich das Ziel gesetzt, innerhalb von zwei Jahren unter den Top 5 der Nachrichtenportale zu sein. Dies mit einem Stamm von 15 Redakteuren und Hunderten freier Blogger, Journalisten und solchen, die es einmal werden wollen. Der Hauptkritikpunkt sind dabei die freien “Mitarbeiter”, die für ihre Arbeit nicht entlohnt werden sollen. Sicherlich kann man darüber streiten, ob es die Preise für Online Medien kaputt macht, jedoch sehe ich das Ganze etwas differenzierter.

Sicherlich ist es gerade für ein Internet Portal wirtschaftlich interessant, möglichst viel Content zu einem möglichst geringem Preis anzubieten. Im besten Fall, wie bei der Huffington Post, kostenlos. Wenn wir aber ehrlich sind, machen das viele so. Bei manchen gibt es gar keine Vergütung, bei anderen einen Teil der Werbeeinnahmen. Nehmen wir als Beispiel die MobileGeeks. Hier dürfen Gastblogger, wie ich einer bin, ihr eigenes Adsense Werbebanner einbinden. In wie weit dies für Einnahmen sorgt, hängt von der Reichweite der Seite und dem Interesse der Leser ab. Für mich sind das seit März 2013 7,53 Euro. Also auch nicht die Welt, oder?

Gerade für unbekannte Blogger, wie ich einer bin, ist es wichtig, auf sich aufmerksam zu machen. Wie geht das besser, als über Gastbeiträge auf Seiten, die eine große Reichweite haben? Angefangen habe ich auf AndroidPIT, wo mein bester Beitrag über 15.000 unique Views hatte (in zwei Tagen). Und sein wir mal ehrlich: darüber definieren wir uns doch, oder? Man möchte gelesen werden. Etwas, dass auf dem eigenen Blog nur mit einem enormen Aufwand an Content, Zeit und SEO möglich ist.

Die Bezahlung erfolgt durch die Huffington Post also durch die Reichweite. Am ersten Tag konnte sie immerhin 250.000 Visits bei 750.000 Pageimpressions einfahren. Ein Wert, der mir von keiner anderen neu gestarteten Seite bekannt ist. Ihr dürft mich aber gerne eines besseren belehren. Da ist, nach einem anfänglichen Hype, durchaus noch Luft nach oben.

Ein weiterer Kritikpunkt der Gegner ist das komplette abgeben von Urheberrechten an die Huffington Post, beziehungsweise die dahinter stehenden Unternehmen. Im Gegensatz zu gewissen sozialen Netzwerken, bei denen die Inhalte immer deine eigenen bleiben, greift die HuffPost hier voll und ganz zu:

3. (b) Wenn Sie Inhalte auf unsere Website übertragen bzw. auf dieser veröffentlichen (ungeachtet der Form oder des Trägermediums der Inhalte wie Texte, Videos, Fotos, Audiomaterial oder Sonstiges), gewähren Sie uns und der AOL EUROPE HOLDINGS (2) MEDIA & CIE S.E.N.C (Luxemburg) das übertragbare und (mit Ausnahme der Rechte gemäß § 42 des deutschen Urheberrechtsgesetzes (UrhG)) unwiderrufliche Recht, weltweit und für die gesetzliche Dauer des Rechtsschutzes von geistigem Eigentum, mit dem Recht zur Unterlizenzvergabe für die erwähnten Rechte (…)

Das ist schon starker Tobak, wie Michael Hirschler auf djv.de feststellt. Auch die Seite Internet-Law sieht die Nutzungsbedingungen kritisch, was ich durchaus nachvollziehen kann. Obwohl man sämtliche Rechte an seinem Werk abgegeben hat, soll man nämlich zur vollen Verantwortung für die Inhalte gezogen werden können:

8. Sie tragen die alleinige Verantwortung für jeglichen Schaden, der uns entsteht, falls Sie schuldhaft gegen unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen oder Ihre Zusicherungen und Garantien schuldhaft nicht einhalten: Sie erklären Sich damit einverstanden, uns und unsere verbundenen Unternehmen sowie deren Mitarbeiter, Direktoren, Führungskräfte, Geschäftsführer, Angestellte, Aktionäre, Vertreter und Lizenzgeber von allen Verlusten, Auslagen, Schadenersatzansprüchen und Kosten einschließlich angemessener Anwaltskosten freizustellen und schadlos zu halten, die sich aufgrund Ihres schuldhaften Verstoßes gegen unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen oder gegen Ihre Zusicherungen und Garantien ergeben. Wir behalten uns das Recht vor, uns gegen jegliche Ansprüche exklusiv selbst zu verteidigen, für die wir ein Recht auf Entschädigung gemäß diesem Abschnitt 8 haben. Falls ein solcher Fall auftritt, sind Sie verpflichtet, mit uns zu kooperieren, soweit dies in einem vernünftigen Maße von uns gefordert wird.

Nun gut. Allerdings sollte man bei der Veröffentlichung von Inhalten, egal auf welcher Seite, dafür sorgen, dass man im Besitz der erforderlichen Rechte ist. Auf dem eigenen Blog ist es doch auch so, dass man für den Mist den man verzapft allein verantwortlich ist. Die einzige Ausnahme dürfte da die Arbeit im Angestelltenverhältnis sein, bei der der Arbeitgeber die Verantwortung übernimmt – zumindest teilweise.

Im Großen und Ganzen sehe ich in der Huffington Post die Chance für weniger bekannte Blogger, sich einen Namen zu machen, auch wenn die Seite im Moment eher an eine grüne Version der BILD erinnert. Die Themen sind zu Boulevard-lastig für meinen Geschmack und Perlen muss man suchen:

HuffPostGelesen

So ganz nebenbei sollten sich die Macher mal Gedanken über die Positionierung der Werbeeinblendungen machen, sowie die Hintergrundfarben überdenken Rot und Blau beißen sich nämlich mit dem grün der Schrift, sodass ich die Seite, wenn, dann auf die Contentbreite beschränkt im Browser betrachte.

HuffPost

Ihr dürft mir gerne eure Meinung zur Huffington Post da lassen. Ich freue mich immer über den Meinungsaustausch und stehe beiden Seiten offen gegenüber.

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Helden – wenn Dein Land Dich braucht http://www.voetz.net/gedanken/helden-wenn-land-dich-braucht/ http://www.voetz.net/gedanken/helden-wenn-land-dich-braucht/#comments Thu, 03 Oct 2013 19:45:02 +0000 http://www.voetz.net/?p=8047 HeldenDieser RTL Katastrophenfilm könnte auch den Untertitel “Wenn die Schauspieler Geld brauchen” tragen. Ich habe mir ja schon einige Eigenproduktionen der Privatsender angesehen, aber dieser hier schlägt diese um Längen… im negativen Sinne.

Am Tag der deutschen Einheit lässt RTL die Welt – oder vielmehr Deutschland untergehen. Und wer ist Schuld? Die Schweizer. Die haben nämlich mit ihrem Large Hadron Collider ein schwarzes Loch erschaffen, dass die Gravitation der Erde erhöht und so Satelliten auf Spreewälder Gurkenfarmen und sogar den Reichstag stürzen lässt.

Im Grunde hätte dies ja eine tolle Story werden können, aber RTL, oder der Drehbuchschreiber aus der Förderklasse der Schauspielschule, hat wieder einmal alles ad absurdum geführt. Da stürzen Flugzeuge vom Himmel, eine Wissenschaftlerin wird unter Bewachung einer SEK Einheit zu einem Hubschrauber gebracht (schwer bewaffnet) und trotzdem kann ein Bauarbeiter (Hannes Jaennicke) ohne Probleme mit in den Hubschrauber einsteigen. Statt Erklärungen, warum er unbedingt nach Genf muss (seine Tochter ist im Collider verschüttet) wird er mitgenommen. Woher er weiß, das der Heli nach Genf fliegt? Keine Ahnung. Muss ich verpasst haben.

Im weiteren Verlauf stürzt der Helikopter in ein Waldstück, brennt völlig aus und nur der Bauarbeiter und die Wissenschaftlerin überleben unverletzt. Die Piloten sind leider Tod… Chacka.

Währenddessen finden weitere Handlungsstränge statt. Ein Jugendlicher Straftäter und Computer Hacker aus dem Schwarzwald hat als einziger die Abschaltsequenz auf seinem Laptop… dummerweise will er gerade Sex im Tropical Island haben und weigert sich mit zu kommen. Vielleicht ja auch, weil er es geschafft hat, innerhalb von ein paar Minuten aus dem Schwarzwald nach Brandenburg zu kommen und nun wieder zurück geschleppt werden soll…

Im großen und Ganzen lohnt es sich, den Trailer anzuschauen… denn damit hat man alles gesehen und erspart sich die schauspielerischen “Glanzleistungen” und das miserable Drehbuch. Hätte ich für diesen Film Gebühren GEZahlt, würde ich mich jetzt ärgern…. aber so. Shit happens.

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Bundestagswahl 2013 – geh wählen http://www.voetz.net/gedanken/bundestagswahl-2013-geh-waehlen/ http://www.voetz.net/gedanken/bundestagswahl-2013-geh-waehlen/#comments Fri, 20 Sep 2013 15:22:54 +0000 http://www.voetz.net/?p=8036 Wahlplakat

(c) Wikimedia – Punktional

Am Sonntag den 22. September ist wieder Bundestagswahl. Während bei den Kommunalwahlen nur örtliche Probleme angegangen werden können, hat man hier die Möglichkeit auf Bundesebene mit zu bestimmen. Neben den Parteien, die zur Stimmabgabe aufrufen, werden auch Stimmen laut, die sagen, man solle der Wahl fernbleiben. Warum das eine blöde Idee ist, will ich aus meiner Sicht mal erläutern.

Selbstverständlich ist diese Sicht nur meine eigene, ohne großen politischen Hintergrund. Ich bin weder politisch aktiv, noch beschäftige ich mich besonders umfangreich damit. Es ist einfach nur die Meinung eines Familienvaters mit zwei Kindern, einer glücklicherweise festen Arbeitsstelle und einem Einkommen, das unterhalb des deutschen Durchschnitts von 3238,00 Euro liegt.

Warum sollte ich zur Wahl gehen?

Ja, warum eigentlich? Es ist doch egal wen ich wähle, die machen alle den gleichen Mist. Spätestens nach einem Jahr ist eine neue Regierungspartei genauso durch die Wirtschaft und Lobbyisten korrumpiert, wie die alte.

Gut, dem stimme ich zu. Gerade die Regierungsparteien beißen nicht die Hand, die sie nach dem Ende der Legislaturperiode füttert, also die der Lobbyisten. Mir geht es aber weniger um die Regierungspartei, sondern vielmehr um die Opposition. Klar redet diese dem Volke nach dem Mund und der Regierung gegen an, auch wenn sie einmal selbst an der Macht war und genau den gleichen Quatsch verzapft hat. Es geht vielmehr darum, einen Gegenpol zu schaffen und es der Regierungspartei schwer zu machen, Gesetze einfach durch zu winken, die der Mehrheit der Bundesbürger nichts nutzen werden, sondern vielmehr einige wenige bevorteilen. Es müssen Menschen in den Bundestag, die unbequeme Fragen stellen und sie der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Dieses erreicht man nur, indem man den großen Parteien, sei es die CDU, die SPD, die FDP, die Grünen oder auch den Linken die Stimmen nimmt.

Aber dann brauche ich doch nicht zu wählen, dann haben die meine Stimme nicht

Das ist ein Trugschluss. Denn nicht abgegebene oder ungültige Stimmen fallen keiner Partei zu. Für die Bild Leser hier mal ein kleines Beispiel:

Es gibt 100 Wahlberechtigte. Davon gehen aber nur 50 wählen, weil der Rest sich mit keiner Partei identifizieren kann. Von diesen 50 wählen 20 die CDU, 15 die SPD, 5 die Grünen, 5 die FDP und 5 irgendeine andere Partei, beispielsweise die Piraten.  Das Ergebnis lautet dann wie folgt:

  • 40 % CDU
  • 30 % SPD
  • 10 % Die Grünen
  • 10 % FDP
  • 10 % andere (von denen keine die 5 % Hürde schafft)

Das Ergebnis wäre wieder eine Regierung aus CDU und FDP, denn die Nichtwähler haben ihre Macht nicht genutzt. Hinzu kommt auch, dass laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung die Wahlbeteiligung erneut sinken wird. Das Problem daran ist nur, dass dies bei den unteren Einkommensschichten passiert, denn 68 % der höheren gehen wählen, während es bei der unteren nur 31 % sind. Nun ratet mal, welche Partei die höheren Schichten wählen werden? Genau, CDU und FDP. Genau diesen Parteien schanzt man seine Stimme zu, wenn man nicht zur Wahl geht. Das mag für die, die zufrieden sind, ganz in Ordnung sein, aber man darf doch davon ausgehen, dass die unzufriedenen Nichtwähler auch mit diesen beiden Parteien nicht ganz klar kommen.

Ich wünsche mir ja vor den Wahllokalen genau solche Schlangen, wie heute vor den Apple Stores. Mitzubestimmen, wer uns die nächsten 4 Jahre regiert, oder wen wir den regierenden als Stolpersteine vor die Füße setzen, ist mindestens genauso interessant, wie ein überteuertes Smartphone.

(c) Stephan Kirchner - Apple Store Dresden

(c) Stephan Kirchner – Apple Store Dresden

Mein Fazit (das auch Eures sein sollte)

Ich gehe wählen und gebe meine Stimme einer Partei, deren Wahlprogramm mir am ehesten zusagt (ich sage jetzt aber nicht welche). In der Regel ist das eine der kleineren. Man kann auch irgendeine andere nehmen, bei der man sich sicher sein kann, dass sie es nicht in den Bundestag schafft, hauptsache man gibt seine Stimme ab. Ich warte ja auf die Wahl, bei der die sonstigen Parteien zusammen die Mehrheit erlangen. Das wäre mal ein Denkzettel für die Politik…

Macht am 22. September Eure beiden Kreuze

(c) www.wahlen-berlin.de

(c) www.wahlen-berlin.de

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Apple iPhone 5S und iPhone 5C – mein Kommentar zu den Kommentaren http://www.voetz.net/gedanken/apple-iphone-5s-und-iphone-5c-mein-kommentar-kommentaren/ http://www.voetz.net/gedanken/apple-iphone-5s-und-iphone-5c-mein-kommentar-kommentaren/#comments Wed, 11 Sep 2013 11:11:21 +0000 http://www.voetz.net/?p=8009 iphone5s

Jetzt ist es raus. Apple hat gestern in seiner Keynote nichts wesentlich neues vorgestellt. Das iPhone 5S ist wie erwartet genauso groß, wie das alte und das iPhone 5C ist kein Billig-iPhone. Im Netz überschlagen sich die Kommentare und ich will nicht zurückstehen.Die größte Überraschung ist wohl, dass es keine Überraschung gab. Im Vorfeld haben sich die Blogs mit Gerüchten, Mockups und angenommenen technischen Daten gegenseitig die Bälle zugespielt. Für das iPhone 5S war klar, dass das Display bei 4 Zoll bleibt. Eine wie Apple sagt ideale Größe. Warum sollten sie auch dem Trend der anderen Hersteller folgen, die bei jeder Neuvorstellung 0,5 Zoll hinzu geben, sodass die (gefühlte) durchnittliche Diagonale inzwischen 5,5 Zoll beträgt. Für mich mit meinen Pranken sicherlich noch einigermaßen zu bedienen, andere dürften dabei aber ihre Probleme haben.

Den größten Aufschrei nach der gestrigen Keynote hat wohl das iPhone 5C nach sich gezogen. Von Billig iPhone war im Vorfeld die Rede. Allerdings nur durch die einschlägigen Blogs und Medien. Offiziell hat Apple nämlich nie bestätigt, dass es billig sein würde. Plastik iPhone schreien andere. Klar, das iPhone 3 (GS) scheint bereits aus dem Radar der Kritiker verschwunden zu sein, denn erst mit dem iPhone 4 beschritt Apple den Weg weg vom Plastik, hin zu Aluminiumm und Glas. Einen Trend, dem zumindest Google mit dem Nexus 4 gefolgt ist. Das iPhone 5 glänzte dann mit Metall auf der Rückseite. Also ist Plastik bei iPhones nichts neues.

Interessant ist allerdings die Diskussion um den Fingerprint Sensor des iPhone 5S. Im Zuge des NSA Skandals sicherlich ein schwieriges Thema, auch wenn Apple versichert, dass die verschlüsselten Daten immer nur auf dem Gerät verbleiben und nicht in die Cloud gesendet werden. Wirklich? Das zu glauben ist schwierig. Gerade in Bezug auf die neuesten Enthüllungen, dass die NSA Zugriff auf unsere Telefone haben soll. Was die Versprechungen angeht, bin ich nicht so sehr davon überzeugt. Immerhin hat Innenminister Friedrich auch gesagt, die NSA würde uns nicht abhören und ein gewisser Herr Namens Ulbricht sagte einmal: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten. Wo das hingeführt hat, wissen wir alle.

Angeblich sollte übrigens das LG G2 auch mit einem rückseitigen Fingerabdrucksensor kommen. Da hat aber niemand aufgeschrieen.

Kommen wir zu den Kommentaren zu den Kommentaren

Sascha Pallenberg kommentiert auf MobileGeeks.de den Preis des iPhone 5C folgendermaßen:

Ehrlich, der Preis des iPhone 5C war die eigentliche Ueberraschung eines Events, welches nicht einen einzigen Hoehepunkt hatte… von daher Cheers an die Marketing-Abteilung, mit dem UVP (der bei Apple alles andere als unverbindlich ist) des 5C habt ihr den Vogel endgueltig abgeschossen.

Gut, hier ist es nunmal so, wie ich oben schon geschrieben habe: Außer den Bloggern hat niemals jemand von Billig iPhones geschrieben… und von Apple darf man keine Kampfpreise erwarten. Apple ist und bleibt teuer.

Michael Müller von BasicThinking kommt zu folgendem Fazit:

Zwar hat Apple am heutigen Abend nicht das Rad neu erfunden, jedoch mehrere logische Schritte im Zuge einer strategischen Umpositionierung gemacht. Der Kult-Konzern ist nicht mehr länger der stylische, exklusive und sauteure Design- und Innovations-Taktgeber. Vielmehr ist Apple zu einem von vielen Hardware-Herstellern geworden.

Nun ja. Sau teuer ist Apple in meinen Augen zwar immer noch, doch zielt Apple mit den bunten Farben des iPhone 5C auf eine hippere Käuferschicht. Die unglaublich tollen Cover, die es jetzt auch direkt von Apple gibt, ermöglichen viele neue Farbkombinationen. Als gäbe es nicht schon genug iPhone Cover. Bei meinen Streifgängen durch die einschlägigen Geschäfte finde ich von Holzimitat bis quietschbunt bereits alles, was die Farbpalette hergibt, Also sind farbige iPhones nicht gerade innovativ.

In die Bresche mit der Vielfalt springt auch Cashy mit seinem Kommentar:

Neben den eigentlichen Smartphones gab es auch Hüllen, die sich wunderbar kombinieren lassen. Lifestyle-Produkte, zurück dort hin, wo Apple einmal war. Das iPhone 5C ist unverschämt teuer, dafür aber mit Hülle in 25 Farbkombinationen erhältlich. Individualisierung made by Apple. Selbst das Top-Modell iPhone 5S erhält 5 verschiedene Schutzhüllen und bietet so in Kombination mit den drei erhältlichen Gerätefarben 15 Kombinationsmöglichkeiten.

Allerdings finde ich den Titel Wie Apple mit 2 Geräten sein Portfolio um 40 Geräte erweiterte nicht gerade passend. Dann würden die Autohersteller nämlich ebenso viele Modelle anbieten können, zieht man die vielen Sondermodelle in die Rechung mit ein. Dies hat ein Kommantator auf seinem Blog ganz richtig festgestellt.

Aus dem “Apple Lager” geht Sebastian Gebert von appleblub.de davon aus, dass das Plastikgehäuse des iPhone 5C weniger Schönheitsfehler mit sich bringen wird:

Durch mögliche Reklamationen wird Apple Geld einsparen. Alleine die Personalkosten sollte man nicht vernachlässigen. Auch schafft sich Apple einen zusätzlichen Markt, und könnte bei den Teens wieder als Hipp wahrgenommen werden. Denn bisher wirkte ein iPhone zwar edel, aber nicht so “cool” wie ein Samsung Handy. (Nicht meine Meinung) Diese Käufer möchte man nun ansprechen und wird diese ansprechen. Und durch die steigenden Preise in den letzten Jahren beim iPhone, hat man die Möglichkeit alte und auch neue Kunden wieder zugewinnen. Oder den Zögerlichen Kunden einfacher zu machen.
Lange Rede kurzer Sinn, das iPhone 5c wird Apple mehr Kunden bringen, die Produktionskosten senken und somit den Gewinn erhöhen.

Gut möglich. Aber auch Plastik kann brechen und zerkratzen. Ob es wirklich mehr Kunden bringen wird glaube ich persönlich nicht. Es fehlt allgemein an einer Innovation, die neue Käufer anziehen würde. Bunt kann das iPhone schon lange, durch die Millionen Cover von Drittanbietern.

Heise.de gehörte wie so viele zu den Seiten, die im iPhone 5C einen preislichen Konkurrenten für die Masse an Android Smartphones erwartet hatten:

Was haben wir im Mobilressort spekuliert, als die Gerüchte um ein billiges iPhone konkreter wurden. Das iPhone 4 kostet 400 Euro, also darf doch so ein Plastikbomber höchstens 350 kosten, sagte einer. 299 schätzte ein anderer Kollege, als direkter Konkurrent zum Nexus 4 vielleicht. Höchstens 429 sagte der nächste, um neben den ganzen Mini-Varianten der Spitzen-Androiden (One Mini, S4 Mini, Z Mini) bestehen zu können. Der Kollege, der auf 450 Euro tippte (“es ist neuer als das alte 4er, also wird es auch teurer sein”), wurde einhellig belächelt.

Nun, Apple will scheinbar nicht überall mitspielen. Ich persönlich habe es auch nicht anders erwartet. Warum sollten sie sich auch in einen Markt drängen, der bereits dermaßen überlaufen ist? China mag zwar ein großer Markt sein, doch glaube ich nicht, dass sich die Mehrheit wirklich (originale) Smartphones mit einem Kaufpreis über 200 Euro leisten könnte. Dort ist die Schere zwischen Arm und Reich nämlich viel größer als in unseren Gefilden. Der Markt betrifft also hauptsächlich die Bevölkerungsgruppe, die sich auch 600 Euro leisten kann.

Mein Fazit

Mit dem iPhone 5S und dem iPhone 5C hat Apple dort weiter gemacht, wo es mit dem Weggang von Steve Jobs aufgehört hat. Weg von innovativen Ideen, hin zu einer evolutionären Weiterentwicklung. Der Dampf ist raus und es dürfte eine ganze Weile dauern, bis die Öffentlichkeit von etwas Neuem überrascht werden wird. Allerdings steht Apple damit nicht alleine da, wie ich auf der diesjährigen IFA feststellen musste. Keiner der großen in der Branche konnte wirklich etwas neues vorweisen. Es bleibt im Moment beim größer und schneller, wobei Apple lediglich auf das größer verzichtet hat. Somit sollten sich diejenigen, die sich über Apples gestrige Keynote lustig machen, mal umschauen und mir den Hersteller zeigen, der wirklich etwas neues präsentiert hat.

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IFA 2013 – Ein enttäuschter Kommentar http://www.voetz.net/technik/ifa-2013-enttaeuschter-kommentar/ http://www.voetz.net/technik/ifa-2013-enttaeuschter-kommentar/#comments Tue, 10 Sep 2013 11:22:34 +0000 http://www.voetz.net/?p=8002 IFA2013

Die IFA 2013 schließt bald ihre Pforten und mein Besuch am Samstag hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wenn auch keinen positiven. Obwohl die Aussteller sich mit Neuheiten überboten haben, war (für mich) nichts aufregendes dabei.

Seit ich in Berlin wohne, besuche ich die IFA regelmäßig. Wäre auch unlogisch, wenn nicht, bei 30 Minuten Anreise Weg. Die letzten Jahre konnte ich immer etwas interessantes finden, das mich begeistert hat, oder nach einer Weile begeistern konnte. Als Beispiel sei hier das Samsung Galaxy Note erwähnt, dem ich bei der IFA 2011 keine Chance auf dem Markt eingeräumt hatte. So sehr kann man sich irren. Inzwischen übertreffen sich die Hersteller mit Displaygrößen jenseits der 5 Zoll. Ob das gut ist, sei mal dahin gestellt. So richtig innovativ war dieses Jahr keiner. Vielleicht hat sich auch mein Fokus verändert, jedoch reicht es mir langsam, immer größere Displays und immer größere Prozessoren zu sehen. Auch die Samsung Galaxy Gear, von der Presse in alle Höhen gelobt, kann mich nicht begeistern. Ich halte sie für einen halbgaren Versuch, wearable Computing unter die Leute zu bringen. Solange ich damit nicht mein Auto vom Parkplatz herbei rufen kann, kommt mir so ein Ding nicht ans Handgelenk…

Auch am Tablet-Himmel war nichts dabei, dass nicht schon letztes jahr in ähnlicher Form zu sehen war, oder?

Bei den Fernsehgeräten waren dieses Jahr 4K, UHD oder Ultra HD in aller Munde. Nun gut, es mag an meinen alten Augen liegen, aber ich konnte bei bestem Willen kaum einen Unterschied zu normalem HD (2K) feststellen. Erst die Lupe bei LG zeigte den Unterschied. Warum zur Hölle braucht man das? Und dann auch noch auf einem Handy? In meinen Augen nutzlos.

IFA4K

Am Rande der großen Austeller gab es noch das eine oder andere Schmankerl, wie beispielsweise die leuchtenden Poster eines chinesischen Herstellers, der leider mit einem “no pictures please” verhindert hat, dass ich sie Euch zeigen könnte. Die sahen wirklich aus, als kämen sie aus dem Minority Report… cool.

Nichts desto trotz freue ich mich schon auf das nächste Jahr, in dem ich einen Blick auf die Tütensammler werfen kann… Apropos Tütensammler. Weiß einer von Euch, warum die an jedem Stand einfach nur eine Tüte abgreifen? Für den Einkauf beim Discounter ihres Vertrauens sind die nämlich entweder zu groß, oder nicht stabil genug…

Tuetensammler

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Samsung schafft die Google Apps ab? http://www.voetz.net/android-2/samsung-schafft-die-google-apps-ab/ http://www.voetz.net/android-2/samsung-schafft-die-google-apps-ab/#comments Tue, 23 Jul 2013 12:51:20 +0000 http://www.voetz.net/?p=7981 Im Zuge der Ankündigung der Samsung Entwickler Konferenz im Oktober, wirft der Googlewatchblog ein beängstigendes Gerücht in die Welt: Samsung hat vor, die Google Apps, wie Play Store, Gmail und Co. von Ihren Geräten zu verbannen. Ob das ein gute Idee ist?

Verwunderlich wäre dies nicht. Zumindest aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es besser, kostenpflichtige Apps über den eigenen Market zu vertreiben und so den einen oder anderen Cent extra in die Kasse zu spülen. Das Geschäftsmodell setzt Amazon ja bereits erfolgreich mit seinen Kindle Fire Tablets durch und pusht durch die tägliche kostenlose App den Umsatz. Wie Samsung dieses umsetzen wird, kann mit Sicherheit noch niemand sagen. Der Googlewatchblog spricht übrigens von internen Kreisen, die dieses Gerücht in die Welt gesetzt haben. Interessanter Weise konnte ich bisher keine weitere Berichterstattung darüber im Netz finden, weswegen isch es auch nicht so ernst nehmen kann.

Andererseits wäre ein Schritt von Samsung in diese Richtung alles andere als unlogisch. Auch wenn der Aufschrei in der Android-Gemeinde im ersten moment groß sein dürfte, der absolut größte Teil an Samsung Käufern schert sich nicht drum. bei den Absatzzahlen in Millionenhöhe handelt es sich nämlich um Otto normal nutzer, der sich in keinster Weise um das Betriebssystem seinens Handys kümmern dürfte. Mit der Marke Galaxy hat sich Samsung eine Marktmacht geschaffen, die mit der Nokias in den 90er und 2000er jahren vergleichbar ist. Auch da hat sich kaum jemand um das Betriebssystem geschert.

Schafft Samsung es, ausreichend Entwickler für die eigene Plattform zu gewinnen – und davon ist auszugehen – dann dürfte sich das Gerücht schnell genug bewahrheiten. Google wird sich allerdings umschauen, aber trotzdem relativ machtlos sein.

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Google+ Kommentare im WordPress anzeigen – Anleitung http://www.voetz.net/internet/google-kommentare-im-wordpress-anzeigen-anleitung/ http://www.voetz.net/internet/google-kommentare-im-wordpress-anzeigen-anleitung/#comments Fri, 26 Apr 2013 15:53:57 +0000 http://www.voetz.net/?p=7943 Lange Zeit habe ich darauf gewartet, dass endlich die Google+ Kommentare, die zu einem geteilten Beitrag abgegeben wurden, auch im Blog selber angezeigt werden können. Bisher sind diese immer an den Lesern vorbei gegangen, die auf andere Weise meine Beiträge gefunden haben. Für Facebook gibt es solch eine Variante schon länger, nur habe ich weniger “Freunde” als “Kreislinge”, wodurch sich diese Variante für mich als nicht praktikabel erwiesen hat.

Seit letzter Woche kann man auf Blogger.com die Google+ Kommentare einbinden und einige findige Coder haben sich der Sache angenommen und eine Möglichkeit gefunden, dies auch auf selbst gehosteten WordPress Installationen verfügbar zu machen. Vielen Dank dafür im Namen aller Blogger.

Wie funktioniert das überhaupt?

Im Prinzip wird über ein Script, oder einen iFrame eine Box eingebunden, die sich über eine Variable (dem Permalink) den auf Google+ geteilten Beitrag holt. Dazu werden dann die selbstverfassten und von anderen Nutzern abgegebenen Kommentare angezeigt. Zusätzlich verfügt die G+ Box aber auch über eine Textbox. Wenn nun ein Kommentar verfasst wurde, passiert folgendes:

  • Verfasst ein Nutzer auf Google+ einen Kommentar, wird dieser sowohl auf Google+, als auch in der Box angezeigt.
  • Verfasst ein Nutzer einen Kommentar über das Textfeld, in der auf dem Blog eingebundenen Box, erscheint dieser auf dem Blog und wird gleichzeitig als neuer Beitrag auf Google+ durch den Verfasser geteilt. So verbreitet sich der Artikel immer weiter, weil man nicht darauf angewiesen ist, dass dieser auf Google+ geteilt werden muss.
  • Verfasst ein Nutzer einen Kommentar in dem WordPress eignen Kommentar-System (sofern man dieses parallel laufen lässt, erscheint der Kommentar nur auf derm Blog und nicht auf Google+, was ja durchaus verständlich ist, da es sich um zei verschiedene Kommentar-Systeme handelt.

Google+ Kommentare als iFrame einbinden

Dazu hat Torben Leuscher ein interessante Anleitung geschrieben, auch wenn iFrames nicht mehr der Stand der letzten Internettechnik sind.

Im Prinzip ist es recht einfach. Man bindet folgenden Code an der Stelle in seinem Theme ein, an der die Kommentare erscheinen sollen:

<iframe width="800" height="600" src="https://plusone.google.com/_/widget/render/comments?bsv&href=<?php echo urlencode(get_permalink()); ?>&first_party_property=BLOGGER&view_type=FILTERED_POSTMOD&width=750&hl=de">

Google+ Kommentare als Javascript einbinden

Die Vorgehensweise ist die gleiche, wie beim iFrame, nur dass hier die lästigen Scrollbalken wegfallen:

<script type="text/javascript" src="https://apis.google.com/js/plusone.js"></script>
<div id="plusonecomments"></div>
<script type="text/javascript">
  window.setTimeout(function() {
    var id = 'plusonecomments';
    var divWidth = document.getElementById(id).offsetWidth;
    var width = !!divWidth ? Math.min(divWidth, 750) : 600;
    var url = "<?php the_permalink(); ?>";
    var moderationUrl = "";
    var moderationMode = "FILTERED_POSTMOD";
    gapi.comments.render(id, {
        'href': url,
        'first_party_property': 'BLOGGER',
        'legacy_comment_moderation_url': moderationUrl,
        'view_type': moderationMode,
        'width': width
    });
  }, 10);
</script>

Google+ Kommentare als HTML5 einbinden

Wie voher, unterscheidet sich hier nur der Code voneinander. Der Ort, an dem man sie einbaut, bleibt der gleiche:

<script src="https://apis.google.com/js/plusone.js">
</script>
<div class="g-comments"
    data-href="<?php the_permalink(); ?>"
    data-width="642"
    data-first_party_property="BLOGGER"
    data-view_type="FILTERED_POSTMOD">
</div>

Quelle +Michael Schilling

Google+ Kommentare als Plugin einbinden

Das einfachste ist natürlich, einfach ein Plugin zu nutzen, um sich so Arbeiten an den Quelldateien zu sparen. Das Plugin Google PlusOne Comments ist im WordPressverzeichnis verfügbar. Zu beachten ist hier jedoch, dass dieses die WordPress Kommentare vollständig ersetzt und vorausgesetzt wird, dass eine comment.php, also ein eigenes Template für die Kommentare vorliegt. Die meisten aktuelleren WordPress Themes nutzen dieses ohnehin schon. Ansonsten hier eine Vorlage:

Diese Codezeile ersetzt den Aufruf der Kommentare in der single.php:

< ? php comments_template(); ? >

Die Leerzeichen um die “?” bitte vorher entfernen.

Die comments.php aus dem Theme Twentytwelve sieht dann so aus:

HIER DEN CODE EINFÜGEN
<?php
/**
 * The template for displaying Comments.
 *
 * The area of the page that contains both current comments
 * and the comment form. The actual display of comments is
 * handled by a callback to twentytwelve_comment() which is
 * located in the functions.php file.
 *
 * @package WordPress
 * @subpackage Twenty_Twelve
 * @since Twenty Twelve 1.0
 */

/*
 * If the current post is protected by a password and
 * the visitor has not yet entered the password we will
 * return early without loading the comments.
 */
if ( post_password_required() )
    return;
?>

<div id="comments" class="comments-area">

	<?php // You can start editing here -- including this comment! ?>

	<?php if ( have_comments() ) : ?>
		<h2 class="comments-title">
			<?php
				printf( _n( 'One thought on &ldquo;%2$s&rdquo;', '%1$s thoughts on &ldquo;%2$s&rdquo;', get_comments_number(), 'twentytwelve' ),
					number_format_i18n( get_comments_number() ), '<span>' . get_the_title() . '</span>' );
			?>
		</h2>

		<ol class="commentlist">
			<?php wp_list_comments( array( 'callback' => 'twentytwelve_comment', 'style' => 'ol' ) ); ?>
		</ol><!-- .commentlist -->

		<?php if ( get_comment_pages_count() > 1 && get_option( 'page_comments' ) ) : // are there comments to navigate through ?>
		<nav id="comment-nav-below" class="navigation" role="navigation">
			<h1 class="assistive-text section-heading"><?php _e( 'Comment navigation', 'twentytwelve' ); ?></h1>
			<div class="nav-previous"><?php previous_comments_link( __( '&larr; Older Comments', 'twentytwelve' ) ); ?></div>
			<div class="nav-next"><?php next_comments_link( __( 'Newer Comments &rarr;', 'twentytwelve' ) ); ?></div>
		</nav>
		<?php endif; // check for comment navigation ?>

		<?php
		/* If there are no comments and comments are closed, let's leave a note.
		 * But we only want the note on posts and pages that had comments in the first place.
		 */
		if ( ! comments_open() && get_comments_number() ) : ?>
		<p class="nocomments"><?php _e( 'Comments are closed.' , 'twentytwelve' ); ?></p>
		<?php endif; ?>

	<?php endif; // have_comments() ?>

	<?php comment_form(); ?>

</div><!-- #comments .comments-area -->

Ich persönlich möchte gerne beide Varianten auf meinem Blog zu Verfügung stellen, da erstens einige Beiträge bereits kommentiert wurden und die bisherigen Kommentare somit bei der Verwendung des Plugins verloren gewesen wären, zweitens möchte ich den Besuchern auch nicht zumuten, zwangsweise bei Google+ registriert zu sein. Da Kommentare auf Google+ in meinem speziellen Fall aber häufiger als Kommentare im WordPress sind, habe ich die Einbindung vor den WordPress Kommentaren vorgenommen. Das Ganze habe ich dann einfach in die comments.php vor dem Aufruf < ? php if ( have_comments() ) : ?> eingefügt.

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Eine Sprotte in Berlin – 10 Jahre “Exil” http://www.voetz.net/gedanken/eine-sprotte-in-berlin-10-jahre-exil/ http://www.voetz.net/gedanken/eine-sprotte-in-berlin-10-jahre-exil/#comments Tue, 19 Mar 2013 10:19:48 +0000 http://www.voetz.net/?p=7922 Vor ziemlich genau 10 Jahren bin ich mit meiner heutigen Frau von Kiel an der Ostseeküste nach Berlin gekommen. Ein Kulturschock, wenn man so sagen möchte. Obwohl man uns Nordlichtern eine gewisse unterkühltheit vorwirft, dachte ich in meinen ersten Wochen in Berlin: Was hab ich denen getan, dass sie mich so anmotzen?

Geboren und aufgewachsen bin ich an der schönen Kieler Förde, einem Ort, der im Sommer mit Touristen (Terroristen für die meisten Anwohner) überlaufen war. Ich lebte also dort, wo andere Urlaub machen. Gut, das tun die Menschen in Spitzbergen auch, nur dass ich da nie Urlaub machen würde. Aber ich schweife ab…

Die Gründe für den Umzug behalte ich mal für mich, es soll hier um den Kulturschock eines Nordmannes gehen, der nichts ahnend in die Bundeshauptstadt umgesiedelt ist. Es sollte ja allgemein bekannt sein, dass die Bewohner bestimmter Regionen auch bestimmte Vorlieben und Verhaltensweisen haben.

Die Sprache ein Fall für sich

Dialekte sind schön, zumindest manche. Während wir in Norddeutschland immer noch einen starken Plattdeutschen Einfluss haben und die Hamburger über den zpitzen Ztein stolpern, sind die Bayern a paar dammische Murmeler. Den Sachsen dichtet man oftmals ein wenig mangelnde Intelligenz an… na ei verbübsch. In Berlin (und Brandenburg) hingegen kommt sich ein “Ausländer” vor, als hätte er irgend etwas böses angestellt. In den ersten Wochen war ich doch recht erschrocken über die rabiate Ausdrucksweise, sie in Kiel noch als beschimpfend und beleidigend aufgefasst werden würde. Dass das gar nicht so gemeint ist, wurde mit erst viel später klar.

Wer einen Berliner bestellt, bekommt Pfannkuchen

Ein weiteres einschneidendes Erlebnis war für mich ein Angebot einer Arbeitskollegin  die mir einen Pfannkuchen anbot. Verdutzt schaute ich mich im Büro um und fragte mich, wie zum Teufel will sie jetzt einen Pfannkuchen machen? Nirgends war ein Herd oder eine Bratpfanne in Sicht, dass es sich dabei um das in Norddeutschland Berliner genannte Siedegebäck handelte, bemerkte ich erst, als sie von Bäcker wieder kam. An die Schrippen (Brötchen) habe ich mich allerdings recht schnell gewöhnt, hießen die Dinger in Kiel doch Knackfrische. Bei der Currywurst wurde es dann doch ein wenig kompliziert: Mit oder ohne Darm? Hä, da gibt es mehr Alternativen von? Nun gut. ich habe mich entschieden möglichst wenig Currywurst zu komsumieren, um eventuellen Verwicklungen aus dem Weg zu gehen.

In Kiel kostet ein deutsch-türkisches Fastfood im Fladenbrot im Schnitt 4,50 Euro, da war ich doch ein wenig erschrocken, dieses hier in Berlin schon für 1,50 Euro zu bekommen. Allerdings bemerkte ich recht schnell, an welcher Stelle da gespart wird. Ich habe bis dato noch keinen Dönerladen bekommen, in dem das Ding geschmeckt hätte. Im Gegenteil: Mehr als einmal hatte ich noch zwei Tage lang was davon, indem ich ständig auf Klo rennen durfte. Konkurrenz ist halt nicht immer gut. In meiner Straße befinden sich auf 800 Meter 5 Dönerläden, die sich gegenseitig zu unterbieten versuchen.

Wenn einer eine Reise tut

Klar, Berliner ist etwas größer als Kiel, aber nur etwas. immerhin muss man, wenn man in Kiel von der einen auf die andere Seite will, einmal rund um die Förde fahren. Berlin bietet jedoch ganz andere Dimensionen. Von der einen zur anderen Seite hat man schnell mal 50 Kilometer auf der Uhr. Da wäre man in Norddeutschland schon fast in Hamburg. Was ich aber zugeben muss: Trotz der anhaltenden Probleme, die die S-Bahn hat, der Öffentliche Personennahverkehr ist gut ausgebaut.

Direkt neben meiner Haustür ist die Bushaltestelle, wo unter der Woche alle 6 Minuten ein Bus kommt. Der bringt mich dann zum Spandauer Rathaus, wo ich aus verschiedenen Verkehrsmitteln und Routen auswählen kann: Bus, U-Bahn, S-Bahn und Regio. Von solchen Verhältnissen träumt man an der Förde. Bus verpasst = 20 Minuten warten, wenn es gut läuft. Auch kommt man hier überall hin, manchmal mit viel umsteigen, aber es geht. Mein (noch) Arbeitsweg führt mich 35 Kilometer quer durch Berlin. Bus > U-Bahn > S-Bahn > Tram und schon bin ich da… nach 70 bis 80 Minuten :-) Wie das ist, habe ich Euch bereits einmal berichtet.

Was ist Heimat

Auch wenn ich ein Zugewanderter bin, fühle ich mich in Berlin inzwischen recht heimelig. Nur ab und zu vermisse ich die Strandspaziergänge, doch habe ich in Spandau genug Alternativen. Ich könnte mir gar nicht vorstellen in den Prenzlberg oder nach Mitte zu ziehen, brauche ich als Junge vom Dorf (Kiel und Laboe) doch die Nähe zur Natur. Das ist wohl auch ein Grund, warum wir uns jetzt auf die Suche nach einem haus gemacht haben, doch das scheint nicht so einfach zu sein, wie man manchmal denkt…

Spandauer Forst

Wer sich übrigens wundert, wie ich dazu komme gerade heute darüber zu schreiben: Jan Tißler, der einige Monate in San Francisco lebt, hat einen interessanten Beitrag zur “Sprachkultur” der Amerikaner bei Google+ veröffentlicht und Detlef Henke ist ein “Leidensgenosse”, der mit Berlinern und Pfannkuchen ebenso seine Probleme hat.

[Titelbild: Gordon Gross  / pixelio.de]

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