Büchereien ohne Bücher – Der Vormarsch der e-Books

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Bereits seit 25 Jahren versucht sich das e-Book in der breiten Öffentlichkeit durchzusetzen  bisher mit mehr oder weniger Erfolg. Den einen Menschen fehlt es an der Haptik und bevorzugen daher die richtigen Bücher aus Papier, andere kommen mit der Technik nicht klar und wieder andere finden e-Book-Reader einfach noch zu teuer. Da konnte auch der Amazon Kindle noch keine Abhilfe schaffen, allerdings die Akzeptanz um einiges steigern.

Nun gibt Richter Nelson Wolff aus dem texanischen Bezirk San Antonio bekannt, dass er mit dem Konzept Biblio Tech das Angebot der örtlichen Büchereien erweitern möchte. Die Büchereien sollen neben den Büchern auch e-Book-Reader anbieten, damit sich auch Wenigverdiener ebenfalls e-Books ausleihen können. Der Richter verspricht sich dadurch unter anderem Einsparungen in den Personal- und Betriebskosten, da kurz über lang weniger Fläche für die Bücherei zur Verfügung gestellt werden muss und die Katalogisierung und Handhabung weniger Personal erfordert.

Das man e-Books in der Bücherei ausleihen kann, ist weder in den USA, noch in Deutschland neu. Über die Internetseite des Verbandes Öffentlicher Blibliotheken (www.voebb24.de) lassen sich bereits seit Jahren elektronische Medien ausleihen, inklusive Videos und Musik. Allerdings benötigt man dazu ein entsprechendes Endgerät. Sogar eine iPhone und eine Android-App sind verfügbar. Ich selber habe es allerdings noch nicht getestet (wird wohl mal Zeit).

Persönlich finde ich die Idee fantastisch, wenn man sich die e-Book-Reader ebenfalls in der Bücherei ausleihen könnte. Allerdings sehe ich ähnliche Probleme, wie die Kritiker der Bilbio Tech: Der Schwund an Readern könnte teurer zu stehen kommen, als die Ersparnis an Personal- und Betriebskosten. Denn sein wir mal ehrlich: Ein Buch ist erheblich günstiger, als ein Reader.

via: Das Freizeichen Bild: © Grey59 / pixelio.de

 

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Andreas

Baujahr 1969, bin ich erst spät (1997) zum Internet gekommen, das ich seit 2010 nun endlich auch mobil nutzen kann. Ich habe mich vom ersten Augenblick an in Googles Betriebssystem Android verliebt und blogge nebenher auf MobileGeeks und GO2anDROID

 

3 Kommentare

  1. Bei Amazon hat die Zahl der E-Book-Verkäufe schon längst die der physischen Bücher überholt. Von mangelndem Erfolg kann man also nicht sprechen.

     
  2. Andreas schreibt:

    Das sicherlich, aber die breite Masse lehnt nach meiner Erfahrung e-Books immer noch weitestgehend ab…. und dafür, dass es das Konzept e-Book bereits 25 Jahre gibt….

    nun gut, Gutenberg hat auch eine Weile gebraucht ;-)

     
  3. > aber die breite Masse lehnt nach meiner Erfahrung e-Books immer noch weitestgehend ab

    Und wer kauft dann die EBooks?

    Ich sehe das ganz anders. Selbst meine Mutter hat so ein Ding. Und in S-, U-Bahn und Flugzeug sehe ich sie ständig.

     

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