2012 – Roland Emmerich läßt die Welt untergehen

Seit dem 12. November sorgt Roland Emmerich wieder für volle Kinos. Nachdem er in Independence Day Außerirdische auf die Menschheit losgelassen hat und mit The Day after tomorrow die Erde in die Eiszeit zurück katapultierte, nimmt er sich nun dem Ende der Welt an.

Die Handlung

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Jackson Curtis (John Cusack), ein geschiedener, erfolgloser Autor und Aushilfs-Chauffeur, macht mit seinen beiden Kindern einen Ausflug in den Yosemite-Nationalpark. Auf der Spurensuche nach Orten aus glücklicheren Tagen, gelangen sie in ein Militärisches Sperrgebiet mitten im Park. Hier muss Jackson feststellen, dass der See, an dem er mit seiner Ex-Frau schöne Zeiten verbracht hat, verschwunden ist. Das Militär ist wenig freundlich und komplementiert ihn und seine Kinder hinaus.

Auf dem Campingplatz trifft er auf Charlie Frost (Woody Harrelson). Der abgedrehte und wenig vertrauenswürdige Wissenschaftler und Verschwörungstheoretiker klärt ihn darüber auf, dass das Ende der Welt nahe ist und der Weltgrößte Vulkan, der dummerweise direkt unter dem Park liegt, demnächst ausbrechen wird.

Was Jackson nicht weiß,die Regierungen der Erde wissen bereits von diesem Umstand und bereiten die Rettung einiger Menschen vor, allerdings benötigt man dafür eine entsprechende Brieftasche, denn ein Ticket für die Rettung kostet 1 Milliarde Euro … nicht Dollar ;-).

Währendessen wird seine Heimatstadt Los Angeles bereits von ersten Beben erschüttert und er macht sich auf den Weg, um die Kinder zu seiner Ex-Frau Kate (Amanda Peet) zurück zu bringen. Kaum angekommen, erreicht ihn der Anruf seines Auftraggebers, der schnellstens seine zwei Söhne vom Internat abgeholt wissen will. Am Flughafen verabschieden sie sich mit den Worten: “Wir haben Geld und werden überleben, Du aber wirst sterben.”

Jackson ist nun alarmiert, da die Äußerung der Jungen, die Aussagen von Charlie Frost und die Tatsache der vielen kleinen Erdbeben auf eine Katastrophe hindeuten. Er chartert kurzerhand ein Flugzeug und rast zu seiner Familie um diese zu retten.

Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, denn es folgen noch viele spannende Szenen … bis hin zum Weltuntergang.

Meine Meinung

2012 ist ein Endzeitdrama der Extraklasse. Die visuellen Effekte übertreffen – wie erwartet – alles bisher da gewesene. Allein der Untergang L.A.s ist atemberaubend.

Die Story ist ähnlich wie auch bei anderen Katastrophenfilmen. Ein Protagonist, mit nicht ganz einfacher Geschichte, eine Familie die gerettet werden will und diverse Sidekicks, die den Film leider nicht überleben werden.

Mit 158 Minuten ist 2012 zwar nicht so lang wie Der Herr der Ringe, er ist aber absolut kurzweiliger.

Die Handlung ist hier und da nicht logisch, genau wie einige Entscheidungen, die im Film gefällt werden. Aber im großen und ganzen ist es ein tolles Kino-Abenteuer, bei dem Action-Fans auf ihre Kosten kommen.

Szenenbilder

2012 - Kalifornien versinkt - © Sony Pictures

2012 - Kalifornien versinkt - © Sony Pictures

2012 - Erdbeben in L.A. - © Sony Pictures

2012 - Erdbeben in L.A. - © Sony Pictures

2012 - Flut über dem Himalaja - © Sony Pictures

2012 - Flut über dem Himalaja - © Sony Pictures

2012 - Filmplakat - © Sony Pictures

2012 - Filmplakat - © Sony Pictures

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4 Gedanken zu “2012 – Roland Emmerich läßt die Welt untergehen

  1. Na ja. Wems gefaellt. Ich schau mir lieber das Kochstudio im TV an. Dabei kann ich wenigstens noch was von anderen Leuten lernen…

    Aber wenns nach dem alten Kalender der Mayas und ein paar anderen sehr geheimnissvollen alten Schriften geht – soll die Welt ja tatsaechlich 2012 untergehen…

    Bis dahin werde ich jetzt noch versuchen die ewige Diskriminierung durch mir haushoch ueberlegene und unendlich begabte weibliche Kochkuenstlerinnen aus meinem Umfeld zu beenden.

    Und erst mal – zunaechst heimlich und am besten nachts – was in der Kueche versuchen… :-)

    So wies im Moment noch aussieht wuerde der Katastrophentriller aber ganz gut zu meinen bisherigen Kochergebnisssen passen. Noch. :-)

    Was die mit den ganzen Euro-Scheinchen noch wollen nach dem Big-Crash – ist mir ein Raetsel.

    Mir faellt aber gerade ein – dass im JB ein paar ganz witzige Kurzgeschichten zum Untergangsthema stehen.

    Falls mir in der Zwischenzeit nicht die Kueche explodiert – kram ichs bei Gelegenheit mal raus .. :-)

  2. Also, jetzt wo DUs sagst, Andy, – ist mir auch klar geworden – was ich da ueberhaupt fuer ein gefaehrliches Hobby betreibe.

    Aber was heisst hier Hobby? Schliesslich geht es hier um Sieg oder Niederlage der Geschlechter.

    Gerade in den allerletzten Festtagen 09 bin ich wieder von diesen hyperbegabten Kuechenamzonen aus der weltbeherrschenden Damen-Umwelt hier -in meinen Koch-Selbstbewussseins so ungefaehr 800 m unter Tage in ein meinerseitiges reichlich schwarzes Pfeffersteak-Kohle-Versuchs-Kraftwerk befoerdert worden.

    Aber auf dem Bild zum Rezept sah das Pfeffersteak wirklich unglaublich gut aus.

    Feuerzangen-Bowle-Herstellungs-Uebungs-Versuche habe ich aus Sicherheitsgruenden erst mal voruebergehend eingestellt. Wir wollen ja den Jungs von der Nato schliesslich keine Konkurrenz machen.

    Mein derzeit letzter Trumpf im Kochbereich ist nicht etwa Spagetti a la Bolognese – sondern mein neues Geheimrezept – Spagetti a la Expolosion.

    Ich gebe aber noch rechtszeitig Bescheid wann das grosse Nudel-Finale kommt. Wie Dein Filmstreichen 2012 ja schon gezeigt hat – soll es nach jeder Katastophe ja angeblich auch Ueberlebende geben…

    P.S. Nur was die dann ausgerechnet mit dem Euro statt Dollar noch wollen – wenn alle Supermaerkte der Welt so aussehen werden wie zu Honnies Bestzeiten – ist mir in dem Film 2012 immer noch nicht klar geworden…

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